Glossar

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A

AnlagenĂŒberwachung
Automatische AnlagenĂŒberwachnung per Datenlogger. Dabei werden die Daten des Wechselrichters aufgezeichnet und am Computer ausgewertet. Datenlogger werden in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Empfehlenswert sind Datenlogger, die eine tatsĂ€chliche AnlagenĂŒberwachung bieten und ĂŒber eine Alarmfunktion verfĂŒgen. Dann wird bei Fehlfunktionen, etwa dem Ausfall einzelner Strings, Verschattungen der Photovoltaik-Anlage oder Kabelproblemen, ĂŒber SMS, E-Mail oder Fax eine Meldung gesendet.

Aufdachmontage
Bei der Aufdachmontage wird die Photovoltaik-Anlage auf ein bestehendes Dach aufgesetzt. Die Aufdachmontage ist kostengĂŒnstiger als die bei Neubauten oft angewandte Dachintegration, die einen kompletten Umbau bei einem Einbau in ein bestehendes Dach erfordern wĂŒrde. Bei der Montage auf ein bestehendes GebĂ€ude werden die Montageschienen fĂŒr die Solaranlage mit speziellen Dachhaken auf den Dachziegeln befestigt. Dies garantiert eine grĂ¶ĂŸtmögliche StabilitĂ€t der Aufdachanlage. Durch eine Aufdachmontage kann man oft einen fĂŒr eine optimale Ausbeute erforderliche Ausrichtung der Solaranlage mit einem optimalen Azimutwinkel erreichen, ohne dass hierfĂŒr beispielsweise eine FreiflĂ€che benötigt wird. Die Aufdachmontage wird deshalb gern in Gegenden mit vielen HĂ€usern wie in GrossstĂ€dten angewandt.

Ausrichtung einer PV Anlage
Beim Gewinn von Solarstrom spielen vor allem die Ausrichtung der Solaranlage und die Neigung ihrer EmpfangsflĂ€chen eine wesentliche Rolle. Um maximale ErtrĂ€ge zu erhalten, sollten die Ausrichtung nach SĂŒden sowie 30° Dachneigung fĂŒr Photovoltaik und 45° Dachneigung fĂŒr Solarthermie eingehalten werden. Bei Abweichungen um 45° nach SĂŒdwesten oder SĂŒdosten wird der Ertrag um ca. 5-10% vermindert. Hohe ErtrĂ€ge erzielen Neigungen zwischen 0 und 50°. Aber auch senkrechte FlĂ€chen lassen sich noch fĂŒr die Sonnenenergienutzung einsetzen, so können z.B. Fassaden noch bis zu 90% der Energie aufnehmen. Der Einstrahlwinkel der Sonne und die damit verbundene BestrahlungsstĂ€rke Ă€ndert sich im Lauf des Jahres in AbhĂ€ngigkeit vom Sonnenstand. So ist am 21. Juni (Sommer) der Einfallswinkel mit ca. 61° am höchsten und am 21. Dezember (Winter) mit ca. 14° am niedrigsten.

B

Blitzschutz
Eine Photovoltaik-Anlage erhöht in der Regel nicht das Risiko eines Blitzeinschlages. Aus SicherheitsgrĂŒnden und um SchĂ€digungen vorzubeugen, werden die Anlagen jedoch entsprechend der geltenden Blitzschutznormen errichtet.

Bypassdiode
Begriff aus der Photovoltaik. Die Bypasdiode ist eine parallel zu einer Solarzelle geschaltete Diode, die bei Verschattung einer einzelnen Solarzelle (bei Reihenverschaltung) den Strom der ĂŒbrigen Solarzellen an dieser vorbeileitet.

C

Keine Ergebnisse vorhanden

D

Dachneigung
Begriff aus der Photovoltaik und der Solarthermie. Als Dachneigung wird der Winkel eines Daches zur Horizontalen bezeichnet. FĂŒr eine harmonische Einbindung ist eine Dachneigung zwischen 20° und 50° Voraussetzung. In anderen FĂ€llen können die Module durch spezielle Montagesysteme in eine geeignete Position gebracht werden.

Datenlogger
Datenlogger dienen der automatischen AnlagenĂŒberwachnung. Dabei werden die Daten des Wechselrichters aufgezeichnet und am Computer ausgewertet. Datenlogger werden in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Empfehlenswert sind Datenlogger, die eine tatsĂ€chliche AnlagenĂŒberwachung bieten und ĂŒber eine Alarmfunktion verfĂŒgen. Dann wird bei Fehlfunktionen, etwa dem Ausfall einzelner Strings, Verschattungen der Photovoltaik-Anlage oder Kabelproblemen, ĂŒber SMS, E-Mail oder Fax eine Meldung gesendet.

DĂŒnnschichtmodule
DĂŒnnschichtzellen sind photoaktive Halbleiter, die auf einem TrĂ€germaterial wie Glas oder Edelstahlfolie aufgebracht werden und dort eine dĂŒnne Schicht bilden. Sie haben einen geringeren Wirkungsgrad gegenĂŒber kristallinen Siliziumzellen, sind durch die Materialeinsparung aber gĂŒnstiger in der Herstellung und weniger anfĂ€llig bei der Verschattung. DĂŒnnschichtzellen bestehen meist aus amorphem Silizium, CIS (Kupfer-Indium-Selenid), CdTe (Cadmium-Tellurid) oder CdS (Cadmium-Sulfid).

D

Dachneigung
Begriff aus der Photovoltaik und der Solarthermie. Als Dachneigung wird der Winkel eines Daches zur Horizontalen bezeichnet. FĂŒr eine harmonische Einbindung ist eine Dachneigung zwischen 20° und 50° Voraussetzung. In anderen FĂ€llen können die Module durch spezielle Montagesysteme in eine geeignete Position gebracht werden.
Datenlogger
Datenlogger dienen der automatischen AnlagenĂŒberwachnung. Dabei werden die Daten des Wechselrichters aufgezeichnet und am Computer ausgewertet. Datenlogger werden in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Empfehlenswert sind Datenlogger, die eine tatsĂ€chliche AnlagenĂŒberwachung bieten und ĂŒber eine Alarmfunktion verfĂŒgen. Dann wird bei Fehlfunktionen, etwa dem Ausfall einzelner Strings, Verschattungen der Photovoltaik-Anlage oder Kabelproblemen, ĂŒber SMS, E-Mail oder Fax eine Meldung gesendet.
DĂŒnnschichtmodule
DĂŒnnschichtzellen sind photoaktive Halbleiter, die auf einem TrĂ€germaterial wie Glas oder Edelstahlfolie aufgebracht werden und dort eine dĂŒnne Schicht bilden. Sie haben einen geringeren Wirkungsgrad gegenĂŒber kristallinen Siliziumzellen, sind durch die Materialeinsparung aber gĂŒnstiger in der Herstellung und weniger anfĂ€llig bei der Verschattung. DĂŒnnschichtzellen bestehen meist aus amorphem Silizium, CIS (Kupfer-Indium-Selenid), CdTe (Cadmium-Tellurid) oder CdS (Cadmium-Sulfid).

E

EEG
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Abnahme und die VergĂŒtung von ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenem Strom (z.B. Solar- und Windstrom) durch Versorgungsunternehmen, die Netze fĂŒr die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber). Es trat erstmals am 1. August 2004 mit der VerkĂŒndung im Bundesgesetzblatt in Kraft (BGBl. I, S. 1918 ff). Ziel des Gesetzes ist die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung als zentrales Element fĂŒr Klimaschutz / Umweltschutz / nachhaltige Entwicklung und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromversorgung entsprechend den Zielen der EU und Deutschlands. Unter das EEG fallen: Wasserkraft, Windenergie, Solare Strahlungsenergie (Photovoltaik), Geothermie und Energie aus Biomasse.

Eigenverbrauch
Wenn Sie den selbst erzeugten PV Strom selbst nutzen (Eigenverbrauch), können Sie so Ihre Bezugsstromkosten senken. WICHTIG: Sie mĂŒssen den Strom dann verbrauchen, wenn er zur VerfĂŒgung steht. z.B. die Waschmaschine dann anstellen wenn die Sonne scheint und nicht nachts. Der nicht selbst genutzte Strom wird eingespeist und ĂŒber das EEG vergĂŒtet.

EinspeisevergĂŒtung
Eine EinspeisevergĂŒtung, auch EinspeisungsvergĂŒtung, ist eine staatlich festgelegte VergĂŒtung von Strom, die dazu dient, bestimmte Arten der Stromerzeugung zu fördern. In der Regel handelt es sich dabei um Erneuerbare Energien, d. h. Windkraft-, Solar-, Wasserkraft-, Geothermie- und Biomasseanlagen. Bei der EinspeisevergĂŒtung handelt es sich um ein Mindestpreissystem, das es ermöglicht, auch Erzeugungsformen in den Markt zu integrieren, die nicht in der Lage sind, alleine ĂŒber ihren Marktpreis mit anderen Erzeugungsformen zu konkurrieren. Üblicherweise sind EinspeisevergĂŒtungen degressiv gestaltet. Die VergĂŒtung wird dabei regelmĂ€ĂŸig, beispielsweise jĂ€hrlich, um einen bestimmten Prozentsatz abgesenkt. Dadurch wird bewusst ein Kostendruck im Sinne einer Anreizregulierung erzeugt, sodass die Anbieter von geförderten Anlagen dazu gezwungen werden effizienter und kostengĂŒnstiger zu produzieren. Langfristiges Ziel ist es, dass die neuen Technologien auch ohne Hilfen am Markt bestehen können.

EinspeisezÀhler
Der Einspeise-ZĂ€hler „zĂ€hlt“ die Menge an Strom (in kWh), die eine Photovoltaik Anlage in das Netz des jeweiligen Netzbetreibers einspeist. Dadurch ist ein kontinuierlicher Überblick ĂŒber die abrechenbare EinspeisevergĂŒtung gegenĂŒber dem Netzbetreiber gewĂ€hrleistet.

Einstrahlung
In Deutschland betrĂ€gt die Einstrahlung ĂŒber alle Tages- und Jahreszeiten hinweg ca. 1.000 kWh/mÂČ pro Jahr. Die Einstrahlung im Sommer betrĂ€gt etwa das fĂŒnffache der Einstrahlung im Winter. Die durchschnittlichen Sonnenstunden pro Jahr (Stunden direkter Sonnenstrahlung mit mindestens 0,2 kW/mÂČ) betragen in Deutschland etwa 1.300-1.900 h. Die unteren Werte sind zumeist in Mitteldeutschland (Nordrhein-Westfalen, Nordhessen, SĂŒdthĂŒringen, SĂŒdsachsen) zu erwarten, hohe Werte in Norddeutschland und die höchsten Werte in SĂŒddeutschland.

Erneuerbare Energien
Als erneuerbare Energien, regenerative Energien oder alternative Energien werden EnergietrĂ€ger bezeichnet, die im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts praktisch unerschöpflich zur VerfĂŒgung stehen oder sich verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schnell „erneuern“. Damit grenzen sie sich von fossilen Energien ab, die sich erst ĂŒber den Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren. Erneuerbare Energien gelten, neben höherer Energieeffizienz, als wichtigste SĂ€ule einer nachhaltigen Energiepolitik (englisch sustainable energy) und der Energiewende. Zu ihnen zĂ€hlen Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung, ErdwĂ€rme und nachwachsende Rohstoffe.

 

 F

Fassadenmontage

Hier werden die PV Module an der Hausfassade in der Regel senkrecht montiert. Es muss mit 25- 30% Ertragseinbußen gerechnet werden, was aber durch die höhere EinspeisevergĂŒtung ausgeglichen wird.

 

Flachdachsysteme

Die auf einem Flachdach zu montierenden Photovoltaikmodule oder Kollektoren werden aufgestĂ€ndert, um so einen Ausrichtungswinkel von ca. 30° (explizit fĂŒr PV-Anlagen) zu erreichen.

 

Flasherdaten

Die Flasherdaten sind die vom Hersteller gemessenen allgemeinen Daten eines Solarmoduls und somit auch die Daten einer kompletten Photovoltaik Anlage. Da die Flasherdaten Ihnen bei der Planung Ihrer Photovoltaik-Anlage helfen, können Sie diese im Regelfall problemlos beim Hersteller anfordern, falls Ihr Solateur nicht bereits darĂŒber verfĂŒgt.

 

 G

Genehmigungsverfahren

In der Regel sind Solaranlagen genehmigungsfrei, sofern sie an der Fassade, auf FlachdĂ€chern oder in der DachflĂ€che errichtet werden. Einige LĂ€nder bestehen auf einer Genehmigungspflicht fĂŒr Anlagen, die aus dem Baukörper hervorspringen. Weitere EinschrĂ€nkungen können durch örtliche BebauungsplĂ€ne oder andere Vorschriften fĂŒr die bauliche Gestaltung vorgegeben werden (z. B. denkmalgeschĂŒtzte Bauten). Die Genehmigung von Solaranlagen geschieht durch die BauordnungsĂ€mter. ZustĂ€ndig fĂŒr die Gesetzgebung sind die LĂ€nder (Landesbauordnungen).

 

Gleichrichter

Der Gleichrichter (Wechselrichter) wandelt den von der PV-Anlage produzierten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Mit Hilfe der MPP-Regelung entnimmt der Wechselrichter dem PV-Generator die Leistung am Maximum Power Point der I-U Kennlinie.

 

Gleichstrom

In Solarzellen wird Gleichstrom produziert. Der Strom bei Solarmodulen fließt immer in dieselbe Richtung. Mehrere Solarzellen werden dann zusammengeschaltet (in Reihe oder parallel). Im Normalfall werden einige Solarzellen in Reihe geschaltet, zu sogenannten Strings. Diese werden dann wiederum parallel verschaltet. So kann nicht nur die Spannung, sondern auch die StromstĂ€rke erhöht werden.

 

 

 H

Herstellergarantien

Module: Es ist inzwischen ĂŒblich, dass die Hersteller fĂŒr ihre Solarmodule eine langfristige Photovoltaik Garantie anbieten. Dabei wird grundsĂ€tzlich in Produkt- und Leistungsgarantie unterschieden. Die Produktgarantie entspricht im Prinzip der gesetzlich vorgeschriebenen GewĂ€hrleistung bei MĂ€ngeln der Module. Je nach Hersteller wird die Produktgarantie fĂŒr eine Dauer zwischen fĂŒnf und zehn Jahren gewĂ€hrt. Wechselrichter und andere Komponenten: Die Photovoltaik-Anlage besteht zudem aus den Komponenten Wechselrichter und Verkabelung. Gerade bei dem zentralen Bauteil Wechselrichter ist eine verlĂ€ngerte Garantievereinbarung wichtig. Die meisten Hersteller bieten Garantien auf MĂ€ngel an, die auf Fehler in der Konstruktion, des Materials oder der AusfĂŒhrung zurĂŒckgehen. Üblich ist eine Garantiezeit von fĂŒnf Jahren. Einige Hersteller bieten zudem eine kostenpflichtige GarantieverlĂ€ngerung auf zehn, fĂŒnfzehn oder zwanzig Jahre an.

 

 I

Inbetriebnahme

Nach der Montage einer Photovoltaik-Anlage steht nur noch die Inbetriebnahme aus, bei der Ihnen ein Protokoll fĂŒr Ihren örtlichen Energieversorger ausgehĂ€ndigt wird. Das Protokoll hĂ€lt fest, ob alle Normen fĂŒr elektrische Anlagen und Betriebsmittel nach VDE 0100 Teil 610 und BGV A2 eingehalten wurden. Das Protokoll ist Ihre Versicherung, dass die Anlage ordnungsgemĂ€ĂŸ installiert wurde und auch planmĂ€ĂŸig funktioniert. Es enthĂ€lt alle relevanten Daten im Bezug auf Montage, örtliche Rahmenbedingungen und die technischen Kenndaten. Nach dem Anschluss an das öffentliche Stromnetz und der Inbetriebnahme des EinspeisezĂ€hlers nimmt unser Elektriker die Anlage ab und ĂŒbergibt Ihnen das erstellte Protokoll, anhand dessen wird er Ihnen die FunktionsfĂ€higkeit der Anlage noch einmal im Detail aufzeigen und Ihre Fragen gerne beantworten. Der Anlagenbetreiber darf jedoch nicht vergessen, die Anlage auch bei der Bundesnetzagentur anzumelden.

 

Indachlösung

Indachanlagen sind Photovoltaik-Anlagen die architektonisch in das Dach integriert sind. Das heißt, es wird keine Unterkonstruktion benötigt, da die PV-Module direkt auf der Dachlattung angebracht werden. Aus diesem Grund werden auch keine Dachziegel benötigt. Neben dem Ă€sthetischen Vorteil dieser Anlagen sind die Fördertarife viel höher.

 

Inselsystem

Als Inselsystem oder Inselanlage bezeichnet man ein autarkes Energieversorgungssystem. Ein solches System besitzt keinen Anschluss an ein Stromnetz. Stattdessen wird ein lokales Netz gebildet.

 

 J

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 K

Kilowattpeak

AbkĂŒrzung: kWp beschreibt die LeistungsfĂ€higkeit einer PV-Anlage (1 kWp = 1000 Wp) unter Laborbedingungen. Definition Kilowattpeak: 1000 W Energieeinstrahlung, wobei das Modul nicht wĂ€rmer als 25 ° Celsius wird und ein Airmass von 1,5 vorliegt. Auf Grund dieser Definition haben die kWp-Angaben lediglich einen sehr begrenzten Aussagewert, da diese Bedingungen in der RealitĂ€t nicht vorkommen. Damit ist die Angabe des kWp im Grunde lediglich eine Verkaufseinheit wie Liter oder Quadratmeter.

 

Kilowattstunde

Maßeinheit der Energie (1 kWh = 1.000 Wh)

 

 L

Keine Ergebnisse vorhanden

 

 M

Modultypen

Monokristalline Zellen haben zurzeit von allen Photovoltaik-Modulen den höchsten Wirkungsgrad (bis 17,5 %, im Labor bereits bis zu 25 %), und eine Lebensdauer von mind. 30 Jahren. Wie der Name schon verrĂ€t, besteht die Zelle aus einem einzigen Kristall: Aufgrund der exakt gleichen Ausrichtung der Kristallstruktur in eine Richtung wird dieser hohe Wirkungsgrad erzielt. Dies bedeutet allerdings auch einen extrem hohen Aufwand in der Fertigung, weshalb die Zellen mit Abstand am teuersten sind. Polykristalline oder auch multikristalline Module haben zurzeit das beste Preis/ LeistungsverhĂ€ltnis. Das heißt, der Preis pro kWp ist am gĂŒnstigsten. Das liegt an den gĂŒnstigeren Herstellungsverfahren. Reines Silizium wird im Unterdruckbereich unter Schutzgas aufgeschmolzen und in sogenannte Kokillen gegossen, in denen es unter kontrollierter Temperaturabnahme gerichtet erstarrt. Die multikristallinen Blöcke werden mit feinsten SĂ€gen zu SĂ€ulen mit quadratischer ZellengrundflĂ€che weiterverarbeitet. Die SĂ€ulen werden mit InnenlochsĂ€gen in multikristalline Silizium-Scheiben mit einer StĂ€rke von 0,45 mm zerteilt und gereinigt. Dieses Zwischenprodukt wird auch als Wafer bezeichnet. Amorphe Module: Amorphe Siliziummodule werden durch Aufdampfen von Silizium auf eine TrĂ€gerplatte (Glas, Blech, 
) hergestellt und daher auch DĂŒnnschichtmodule genannt. Durch den geringen Materialverbrauch und den relativ einfachen Prozess ergeben sich geringe Produktionskosten. Der Wirkungsgrad der Module liegt jedoch noch dauerhaft deutlich unter denen von Monos oder Polys. Module aus anderern Werkstoffen: Bei kristallinen Modulen werden auch andere Werkstoffe wie Gallium-Arsenid untersucht, welche aber noch nicht im Handel sind. Jedoch gibt es zwischenzeitlich DĂŒnnschichtmodule aus Cadmium-Tellurid. Aufgrund der Stoffzusammensetzung ist hier jedoch die Entsorgung am Ende der Lebensdauer problematisch.

 

Monitoring

Automatische AnlagenĂŒberwachnung per Datenlogger. Dabei werden die Daten des Wechselrichters aufgezeichnet und am Computer ausgewertet. Datenlogger werden in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Empfehlenswert sind Datenlogger, die eine tatsĂ€chliche AnlagenĂŒberwachung bieten und ĂŒber eine Alarmfunktion verfĂŒgen. Dann wird bei Fehlfunktionen, etwa dem Ausfall einzelner Strings, Verschattungen der Photovoltaik-Anlage oder Kabelproblemen, ĂŒber SMS, E-Mail oder Fax eine Meldung gesendet.

 

MPP

Der MPP ist der Punkt der maximalen Leistung. In diesem Arbeitspunkt der I-U-Kennlinie einer Solarzelle bzw. eines Moduls kann die maximale Leistung entnommen werden. Durch MPP-Tracking kann dieser Punkt bei jedem Betriebszustand gefunden und eingestellt werden.

 

 N

NachfĂŒhrung

NachgefĂŒhrte Anlagen (nachfĂŒhren engl. = tracking) folgen im Tagesverlauf dem Sonnenstand und sorgen so dafĂŒr, dass mehr Ertrag erwirtschaftet wird. Die am meisten verbreitete Variante ist ein mit Modulen bestĂŒckter Gestellrahmen, der auf einem Mast befestigt ist. Man unterscheidet ein- und zweiachsige Solar Tracker. Bei der einachsigen Photovoltaik NachfĂŒhrung folgt das Modulfeld der Sonne nur horizontal nach dem Anstellwinkel der Sonne (Elevation) oder vertikal nach der Sonnenbahn (Azimut). Zweiachsige Tracker können beides und haben daher die höchste Energieausbeute, weil sie jeden x-beliebigen Punkt am Himmel anvisieren können. Ein einachsig nachgefĂŒhrtes System hat gegenĂŒber einer fest Richtung SĂŒden montierten Anlage Ertragsvorteile von bis zu 30%. Zweiachsig nachgefĂŒhrte PV-Tracker können bei einer optimal ausgelegten Anlage sogar bis zu 45% Mehrertrag erreichen, und das im Jahresmittel.

 

Nennleistung

Die Nennleistung ist die maximal mögliche Leistungsabgabe an das Stromnetz mittels Wechselrichter. Unter der Nennleistung versteht man die Spitzenleistung im Maximum Power Point (MPP) beim Vorliegen der genormten Standardtestbedingungen (STC). Sie wird in Wattpeak (Wp) angegeben.

 

Netzgekoppelte PV Anlage

Unter der netzgekoppelten Anlage versteht man den Anschluss einer Photovoltaik-Anlage an das Stromnetz mittels Wechselrichter. Ziel ist die vollstÀndige oder teilweise Einspeisung des in der PV-Anlage erzeugten Stromes. Netzgekoppelte Anlagen benötigen keinen Energiespeicher, da der Strom in das Netz eingespeist wird.

 

 O

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 P

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 Q

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 R

Rendite

Die Photovoltaik leistet einen nicht unbedeutenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Aber nicht nur das: Wer in eine Photovoltaik-Anlage auf dem GebĂ€udedach investiert, der erwartet auch Ertrag und Rendite von Photovoltaik. Der Ertrag ist das wirtschaftliche Ergebnis unterm Strich, wĂ€hrend bei der Rendite die Relation zwischen Einzahlungen und Auszahlungen in Prozenten dargestellt wird. Die Photovoltaik ist ein eigener umsatzsteuerpflichtiger Gewerbebetrieb. Um Ertrag und Rendite von Photovoltaik zu ermitteln, ist eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung ausreichend. Das Ergebnis daraus wird als Gewinn oder Verlust in die Jahres- bzw. EinkommensteuererklĂ€rung des Anlagenbetreibers ĂŒbernommen. FĂŒr ihn ist von Interesse, wie hoch Ertrag und Rendite rechnerisch sein können und letztendlich sind. Beeinflusst werden Ertrag und Rendite von Photovoltaik von mehreren Faktoren. Zu ihnen gehört auf der Einnahmeseite die Höhe der EinspeisevergĂŒtung. Sie ist der Erlös, der durch den Verkauf des erzeugten Stroms an den Energieversorger erzielt wird; ein feststehender Betrag, der ab Inbetriebnahme der Anlage fĂŒr die nĂ€chsten zwanzig Jahre gesetzlich garantiert ist. Je mehr Kilowattstunden, kurz kWh Strom erzeugt werden, umso höher fĂ€llt die EinspeisevergĂŒtung aus. Der Anlagenbetreiber kann dauerhaft Ertrag und Rendite von Photovoltaik aber auch durch die Ausgaben fĂŒr die Photovoltaik-Anlage beeinflussen. Das betrifft die Kosten fĂŒr eine Fremdfinanzierung, also fĂŒr Zinshöhe und Laufzeit des Darlehens. Eine geringere Darlehenssumme, niedrige Darlehenszinsen sowie eine kurze Laufzeit vermindern insgesamt die Kosten. Das wiederum hat Auswirkung auf die Gesamtausgaben. Bei gleichbleibend hohen Einnahmen sind die Ausgaben geringer, so dass die Gewinnmarge grĂ¶ĂŸer wird. Der Weg hin zu mehr Ertrag und Rendite von Photovoltaik fĂŒhrt auch ĂŒber den Kauf und die Installation der Anlage. Wenn an dieser Stelle Kosten eingespart werden können, dann braucht dementsprechend weniger finanziert, also Fremdkapital aufgenommen zu werden. Die Zahl der Solaranbieter hat deutlich zugenommen. Der Kunde sollte diesen Vorteil nutzen und sich von mehreren, mindestens drei bis vier Anbietern, ein kostenloses sowie unverbindliches Angebot fĂŒr die geplante Photovoltaik-Anlage unterbreiten lassen. Anhand einiger feststehender Angaben wie GrĂ¶ĂŸe des GebĂ€udedaches, der Dachneigung und der Dachausrichtung sowie möglicher Verschattung lassen sich Ertrag und Rendite von Photovoltaik fĂŒr jeden Einzelfall recht genau ausrechnen.

 

 S

Solarzelle

Eine Solarzelle oder photovoltaische Zelle ist ein elektrisches Bauelement, das kurzwellige Strahlungsenergie, in der Regel Sonnenlicht, direkt in elektrische Energie umwandelt. Die Anwendung der Solarzelle ist die Photovoltaik. Die physikalische Grundlage der Umwandlung ist der photovoltaische Effekt, der ein Sonderfall des inneren photoelektrischen Effekts ist.

 

Stringplan

Ein Stringplan bzw. Strangplan wird benötigt, um die richtige Verschaltung der Module zu gewĂ€hrleisten. Dies ist eine Grundvoraussetzung fĂŒr die optimale Auslastung der Wechselrichter. Desweiteren bildet der Stringplan eine wichtige Grundlage fĂŒr die Wartung, fĂŒr Fehlersuche und -behebung.

 

 T

Temperaturkoeffizient

Solarzellen unterscheiden sich dadurch grundsĂ€tzlich von anderen Arten der regenerativen ElektrizitĂ€tserzeugung, bei denen lediglich die Antriebsenergie fĂŒr den Generator nichtkonventionell erzeugt wird.

 

 U

Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion, auf der die Module befestigt werden, sollte 20 und mehr Jahre schadlos ĂŒberdauern. Daher ist die Modulmontage ein wichtiger Punkt bei der Planung der Anlage. Die Montageschienen sind aus Aluminium, die Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben sowie die Dachhaken aus rostfreiem Edelstahl. Je nach Aufstellungsort, Wetterbedingungen und baulichen Gegebenheiten sollte das Grundgestell ausgewĂ€hlt werden. Ist mit hohen Schneelasten zu rechnen, mĂŒssen besonders stabile Dachhaken ausgewĂ€hlt und deren Anzahl auf dem Dach erhöht werden.

 

 V

Verschattung

Unter der Verschattung versteht man den Schatten, der auf die Module der PV-Anlage fĂ€llt. Ursachen hierfĂŒr sind umliegende GebĂ€ude, BĂ€ume oder Bauteile auf dem Dach. Hinzu kommt bei aufgestĂ€nderten Anlagen eine mögliche Verschattung durch andere Photovoltaikmodule. Verschattungssituationen werden in der Praxis oft nicht hinreichend berĂŒcksichtigt und fĂŒhren zu erheblichen Leistungsverlusten und damit in der Folge zu einer möglichen UnrentabilitĂ€t der PV-Anlage.

 

 W

Wafer

Wafer ist die Bezeichnung fĂŒr eine dĂŒnne Scheibe aus Halbleitermaterial (z.B. Silizium). Wafer werden als Basismaterial zur Herstellung von Computerchips und kristallinen Solarzellen verwendet. Sie werden in der Regel aus Halbleiterblöcken gesĂ€gt und sind 0.2 bis 0,3 mm stark.

 

Wechselrichter

Der Wechselrichter (WR) wandelt den von der PV-Anlage produzierten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Mit Hilfe der MPP-Regelung entnimmt der Wechselrichter dem PV-Generator die Leistung am Maximum Power Point der I-U Kennlinie.

 

Wechselstrom

Wechselstrom ist der Strom, der seine PolaritĂ€t stĂ€ndig wechselt. Im deutschen Stromversorgungsnetz hat der Wechselstrom eine Frequenz von 50 Hz. Das heißt, er durchlĂ€uft in einer Sekunde 50-mal die positiven und 50-mal die negativen Scheitelpunkte einer idealerweise sinusförmigen Halbwelle.

 

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt das VerhĂ€ltnis von zwei Leistungsmessungen an einem System an: Ausgangs- und Eingangsleistung. Er stellt also dar, wie viel Prozent der zugefĂŒhrten Energie als Nutzenergie zur VerfĂŒgung steht. Er ist abhĂ€ngig von den Betriebsbedingungen des Systems im betrachteten Zeitpunkt. Der Wirkungsgrad einer Solarzelle oder eines Moduls ist definiert als das VerhĂ€ltnis zwischen der eingestrahlten Leistung und der abgegebenen Leistung. Auf Grund der FlĂ€chenabhĂ€ngigkeit des Wirkungsgrades ist bei der Angabe darauf zu achten, welche FlĂ€che zur Berechnung herangezogen wurde (die gesamte ModulflĂ€che oder nur die aktive ZellflĂ€che innerhalb des Moduls). Der Wirkungsgrad eines Photovoltaik-Moduls wird oft als Verkaufsargument genutzt. Die dort genannten Werte sind allerdings lediglich Laborwerte, die in der RealitĂ€t in der Regel nicht erreicht werden.Daher ist die Argumentation mit einem hohen Wirkungsgrad nur begrenzt aussagekrĂ€ftig.

 

 X

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 Y

Y-Stecker

Werden zum einfachen und sicherem Verschalten von Solarmodulen benötigt. Mit diesen Abzweigsteckern können Solarmodule parallel oder parallel-seriell geschaltet und verkabelt werden, ohne dass die Anschlussdose geöffnet werden muss.

 

 Z

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